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Impressionen
 
Bodetal

Geschichte:

Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts war dieses urwüchsige schroffe Tal kaum begehbar. GrenzsteinDie reißende Bode wurde damals noch nicht reguliert und hatte einen höheren Wasserstand. Da noch keine Wege ausgebaut waren, konnte man nur am Flußbett ins Talinnere vordringen. Erst mit der zunehmenden Entwicklung des Fremdenverkehrs wurden um 1818 erste schmale Wanderpfade angelegt. Grenzsteine zeigen, daß die Bode einst ein Grenzfluß war. Die rechte Flußseite gehörte zum Königreich Preußen, die linke oberhalb des Bodekessel zum Herzogtum Braunschweig. Bereits 1937 wurde das Bodetal zwischen Thale und Treseburg (475 ha) zum Naturschutzgebiet erklärt.

 
Sehenswürdigkeiten Goethefelsen - Siebenbrüderfelsen

GoethefelsenWanderungen im Bodetal waren zu Goethes Zeiten sehr beschwerlich und höchst abenteuerlich, da das Gebiet noch nicht "reisefähig" war. Goethe selbst bezeichnete den Harz als ein Gebirge mit "grausigen Felsmassen und fürchterlichen Schlünden". Anläßlich des 200. Geburtstag von Johann Wolfgang von Goethe, der 1783, 1784 und 1805 im Bodetal weilte, erhielt der "Siebenbrüderfelsen" am 28. August 1949 auch die Bezeichnung "Goethefelsen".
 

Sage
Der ursprüngliche Name "Siebenbrüderfelsen" entstammt einer Sage, nach der sieben Räuberbrüder um eine Jungfrau freiten. SiebenbrüderfelsenSie alle hatten einen schlechten Ruf und wurden abgewiesen. Aus Rache verfolgten sie das Mädchen, um ihr Gewalt anzutun. Plötzlich verfinsterte sich der Himmel, Donner grollte und Blitze zuckten. Die Räuber waren verschwunden, doch erheben sich seither sieben Felsengebilde aus dem zerklüfteten Gestein - die sieben Brüder.

 
Sage zum Bodetal:

Als der germanische Gott Wodan noch ein Knabe war, herrschte über die Schar der Götter sein Vater, der grausame Hòdir. Gott WodanAn einem der Gerichtstage, die Hòdir ansetzte, um seiner grausamen Laune freien Lauf zu lassen, verurteilte er seine Frau Gotilde zum Tode. Wodan rettete seine Mutter und dafür wurde er von seinem Vater verflucht. Er sollte ruhelos durch die Welt eilen. Erlösung konnte er nur finden, wenn ein anderer seine Strafe übernahm. Da erschien Wasur, der Ewige und rettete Wodan. Er wurde gegen die Felswand geschleudert, welche zu jener Zeit den jetzigen Hexentanzplatz und die Roßtrappe verband. Unter seinen Anprall brach sie zusammen. Dort, wo die Felswand durch den Anprall Wasurs nieder gerissen wurde, befindet sich heute das Bodetal.

 
Buchtip:

"Führer durch das Bodetal" in der Thale Information erhältlich. Mit dieser Broschüre können Sie "auf eigene Faust" das Bodetal anhand von Wegepunkten entdecken.

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